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Freitag, 30. Oktober 2026

Top 3 News des Tages:

  1. Insolvenzquote bei Solarteuren dreimal über dem Durchschnitt

  2. Prosumer zahlen ab 2029 bis zu 90 Prozent mehr Grundpreis

  3. Smart Meter: Neue Zweijahresfrist bindet Kunden an den Grundversorger

🌅 06:59 | 🌇 16:40

Wetter: Trüb und mild bei 11 Grad, geringes Regenrisiko. Schwacher Ertragstag, wie üblich Ende Oktober. Nachts 7 Grad, ab Sonntag wird es spürbar kälter.

🌞 Top Story des Tages

📊 Warum es gerade die Solarteure trifft

Die HDH Group hat die Struktur der Energiewende-Branche analysiert. Von 23.273 Kapitalgesellschaften im Feld sind 13.911 Photovoltaik-Unternehmen.

Bei Solarteuren liegt die Insolvenzquote derzeit bei 25,4 Promille, also rund dreimal so hoch wie im Gesamtbestand aller Gesellschaften. Im Solarhandel sind es 21,4 %, bei Anlagenbetreibern nur 5,3%.

Die Zahl der Solar-Insolvenzen stieg von 27 im Jahr 2023 auf 170 in 2025. Den bisherigen Höchststand verzeichnet der Report im zweiten Quartal 2026.

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👉 Sunny-Take: Viele Solarbetriebe sind noch jung. Rund 60 Prozent wurden erst seit 2020 gegründet, mitten im Solarboom. In dieser Wachstumsphase konnten viele Unternehmen schnell Aufträge gewinnen, ohne bereits feste Strukturen, finanzielle Rücklagen oder einen stabilen Kundenstamm aufgebaut zu haben. Jetzt, wo der Markt schwieriger wird, zeigt sich, wie wichtig genau diese Grundlagen sind.

by Tom Illauer

🏢Firmennews & Strategie

🏦 BayWa: Gläubiger lassen den Schuldenschnitt scheitern

Die Gläubiger der BayWa-Hybridanleihe über 100 Millionen Euro haben die vorgeschlagene Restrukturierung bei der Abstimmung Mitte Oktober abgelehnt. Auch die Gegenanträge fielen durch. Der Plan sah vor, dass Anleihegläubiger nur zwei Prozent ihres Kapitals zurückerhalten und zusätzlich auf Zinsen verzichten.

Die Anleihe wurde vor rund drei Jahren mit einem Kupon von 7,75 Prozent ausgegeben. Seit September ist nicht mehr die BayWa AG Emittentin, sondern die Tochter Kronos EKS. Zwei Gläubiger, die 22,5 Prozent des ausstehenden Nennbetrags halten, fordern über die Kanzlei Milbank, dass die BayWa AG wieder als Schuldnerin einsteht. Kronos lehnt das ab. BayWa will weiter an der Restrukturierung arbeiten.

👉 Sunny-Take: Zwei Gläubiger mit 22,5 Prozent reichen aus, um die Sanierung zu blockieren. Im September hatte BayWa eine Grundsatzvereinbarung mit 267 von 268 Finanzierungspartnern erreicht, für die Anleihe gilt sie aber nicht. Wer mit BayWa-Gesellschaften Projekte plant, sollte Zahlungsziele und Sicherheiten weiterhin eng führen.

⚖️ Enerparc: Bieter für die zweite Runde ausgewählt

Im Investorenprozess für den insolventen Hamburger Projektentwickler liegen zehn nicht bindende Angebote vor. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus von der Kanzlei BRL hat daraus einige Bieter für die zweite Phase ausgewählt. Sie prüfen nun das Unternehmen und können anschließend verbindliche Angebote abgeben.

Zum Verkauf stehen Solarparkportfolios, die Projektpipeline und Anteile an Tochtergesellschaften, darunter die nicht insolventen Gesellschaften Sunnic Lighthouse und Enerparc Service. Die Beurkundung soll im Dezember erfolgen, die Verfahrenseröffnung ist für den 1. Dezember vorgesehen. Am 26. Oktober hat das Amtsgericht Hamburg auf Antrag des Verwalters die starke vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

👉 Sunny-Take: Die starke vorläufige Verwaltung ist der eigentliche Fortschritt, denn Rechtsgeschäfte aus dieser Phase binden jetzt genauso wie nach Verfahrenseröffnung. Genau diese Sicherheit brauchen Lieferanten und Banken, um die gestoppten Baustellen wieder anzufahren.

🛒 Greenvolt überdacht 120 Carrefour-Parkplätze in Frankreich

Greenvolt Next hat mit Carrefour Property eine Vereinbarung über Solar-Carports an bis zu 120 Einzelhandelsstandorten geschlossen. Geplant sind rund 45.000 Module mit zusammen etwa 25 MWp, überwiegend in Zentralfrankreich.

Greenvolt übernimmt Entwicklung, Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung. Vergeben wurde der Auftrag über eine nationale Ausschreibung von Carrefour Property. Der Konzern will bis Ende 2030 weltweit vollständig erneuerbaren Strom beziehen. Einen Bauzeitplan hat Greenvolt noch nicht veröffentlicht.

👉 Sunny-Take: Der Einzelhandel vergibt Parkplatzflächen inzwischen als nationale Ausschreibung an einen einzigen Komplettanbieter, der auch finanziert und betreibt. Für deutsche Mittelständler heißt das: Konsortium bilden oder das Segment den Großen überlassen.

📈Markt & Trends

📈 KfW-Barometer: Zwei Drittel der Haushalte wollen mitmachen

Nach dem Energiewendebarometer 2026 sind 66 Prozent der Haushalte bereit, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Rund 14 Millionen Haushalte nutzen mindestens eine Energiewende-Technologie, also 34 Prozent aller Haushalte. Binnen eines Jahres kamen 1,1 Millionen hinzu.

Die Spreizung ist erheblich: In selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern liegt die Nutzungsquote bei 59 Prozent, in Mietwohnungen bei 15 Prozent. Befragt wurden über 4.300 Haushalte zwischen Dezember 2025 und April 2026.

👉 Sunny-Take: 15 gegen 59 Prozent ist die Zahl, die zählt. Im Mietwohnungsbestand liegt der gesamte unerschlossene Markt, und wer Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung sauber beherrscht, bedient ihn als einer von wenigen.

🏙️ Berlin: 69.000 Anlagen und 583 Megawatt nach vier Jahren Solarpflicht

Zum 6. Oktober zählt der Senat rund 69.000 Photovoltaikanlagen in Berlin mit einer Leistung von etwa 583 MWp. Rechnerisch ließen sich damit etwa 210.000 Haushalte versorgen. Binnen eines Jahres kamen nach dem Umsetzungsbericht rund 16.000 Anlagen hinzu.

Die Solarpflicht gilt seit dem 1. Januar 2023 für Neubauten und wesentliche Dachumbauten. Befreiungen werden selten beantragt: 137 Anträge im Jahr 2025 und 91 bis zum 24. August 2026. Das Gesetz wird derzeit evaluiert. Das Ziel des Senats ist, bis 2035 rund 25 Prozent der Berliner Stromerzeugung aus Solarenergie zu gewinnen.

👉 Sunny-Take: 583 Megawatt auf 69.000 Anlagen sind im Schnitt 8,4 kWp pro Dach, also Einfamilienhaus-Format in einer Stadt, die überwiegend aus Mehrfamilienhäusern besteht. Zusammen mit den 15 Prozent Nutzungsquote in Mietwohnungen aus dem KfW-Barometer zeigt das, wo die Lücke liegt.

🛣️ Fulda: 31.000 Module an der A7 gehen in Betrieb

RhönEnergie Fulda und die FW-Gruppe haben in Eichenzell den größten Solarpark des Landkreises eingeweiht. Auf 12,5 Hektar stehen 31.000 Module, investiert wurden neun Millionen Euro. Nach Angaben der Betreiber soll die Anlage rund 21 Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen.

Der Großteil der Module steht in Ost-West-Ausrichtung für eine gleichmäßigere Erzeugung in den Morgen- und Abendstunden. Ein Teil wurde gezielt nach Süden ausgerichtet, um Blendwirkung auf die benachbarte A7 auszuschließen. RhönEnergie will bis 2030 rund 100 Megawatt zubauen und dafür etwa 100 Millionen Euro investieren.

👉 Sunny-Take: Ost-West als Standard, Süd nur dort, wo die Blendwirkung es erzwingt. Genau diese Begründungslogik gehört in jeden Genehmigungsantrag an Verkehrswegen, weil sie dem Prüfer die Abwägung abnimmt.

🤖 BDEW-Studie: KI zahlt sich in der Energiewirtschaft aus

Eine Praxis-Studie des BDEW mit der Beratung Strategy& vom 27. Oktober kommt zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte der untersuchten Energieunternehmen durch KI bereits konkrete finanzielle Vorteile erzielt. Die übrigen Unternehmen nennen vor allem andere Effekte.

👉 Sunny-Take: Wenn Versorger mit KI messbar Kosten senken, verschiebt sich der Effizienzdruck nach unten in die Lieferkette. Installationsbetriebe werden daran bald mitgemessen, nicht nur am Preis.

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⚖️Gesetze & 📈Regulierung

💸 AgNes: 70 bis 90 Prozent Aufschlag auf den Netz-Grundpreis

Nach dem Festlegungsentwurf der Bundesnetzagentur zahlen Prosumer im Niederspannungsnetz künftig 70 bis 90 Prozent Aufschlag auf den netzentgeltbezogenen Grundpreis. Gemeint ist damit nicht die gesamte Stromrechnung, sondern der feste Anteil der Netznutzungsgebühren. Balkonkraftwerke fallen nicht unter die Prosumer-Definition. Der Zeitplan steht: Die Konsultation endete am 18. September, veröffentlicht werden soll die Festlegung zum 1. Januar 2027, angewendet ab Anfang 2029. Ab dem 1. April 2028 müssen Netzbetreiber Prosumer identifizieren und Lieferanten den Status auf der Rechnung ausweisen.

Wichtig für Projektierer: Speicher und Erzeugungsanlagen, deren Investitionsentscheidung vor Veröffentlichung der Festlegung fällt und die bis zum 4. August 2029 in Betrieb gehen, bleiben 20 Jahre von den Finanzierungsentgelten befreit. Der Nachweis muss dem Netzbetreiber bis Ende März 2027 vorliegen.

👉 Sunny-Take: Zwei Daten entscheiden. Der 1. April 2028 ist das Vertriebsdatum, weil der Prosumer-Status ab dann auf jeder Stromrechnung steht. Ende März 2027 schließt sich das Zeitfenster für die 20-jährige Befreiung, und wer Speicherprojekte in der Pipeline hat, sollte die Investitionsentscheidung daran ausrichten.

🌲 OVG: Drei Kiefern dürfen den Solarertrag schmälern

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Klage eines Hauseigentümers abgewiesen, der drei Waldkiefern fällen wollte, weil deren Schatten die wirtschaftliche Auslastung seiner geplanten Dachanlage beeinträchtigt. Der 11. Senat stellte klar: Trotz des überragenden öffentlichen Interesses nach Paragraf 2 EEG braucht es eine Abwägung im Einzelfall. Der Erhalt der vitalen, gesunden Bäume diene ebenfalls dem Umweltschutz und wiege hier schwerer. Die Ertragsminderung sei vom Kläger hinzunehmen. Die Revision wurde nicht zugelassen.

👉 Sunny-Take: Paragraf 2 EEG ist kein Freifahrtschein gegen kommunale Baumschutzsatzungen. Wer Verschattung in der Ertragsprognose kleinrechnet und auf eine Fällgenehmigung hofft, baut die Reklamation gleich mit ein.

🇨🇭 Swissolar: Minimalvergütung soll fallen, Wasserkraft-Prämie bleibt

Eine Schweizer Kommission will die Minimalvergütung für Anlagen bis 150 Kilowatt nach einer Übergangsfrist auslaufen lassen, während die Marktprämie für Grosswasserkraft unbefristet weiterläuft.

Swissolar hält das für nicht nachvollziehbar, weil beide Instrumente denselben Zweck haben: Investitionssicherheit. Bei der Wasserkraft profitieren vor allem grosse Kantonswerke, bei der Photovoltaik private Investoren. Eingeführt wurde die Minimalvergütung mit der Volksabstimmung zum Mantelerlass im Juni 2024. Eine Kommissionsminderheit schlägt die Weiterführung bis 2035 vor, und der Verband fordert den Ständerat auf, in der Wintersession zu korrigieren.

👉 Sunny-Take: Die Schweiz verhandelt genau die Frage, die hier mit der Direktvermarktungspflicht ansteht: Wie viel Preisrisiko trägt der private Investor allein? Das Ziel von 35 Terawattstunden bis 2035 gegenüber rund 13 im laufenden Jahr ist ohne Kleinanlagen nicht erreichbar.

🛠️Produkte, Startups & Technik

⚫ Jinko Tiger Neo 5.0: 25,52 Prozent Modulwirkungsgrad

Jinko Solar hat ein vollschwarzes Modul für private Dächer vorgestellt. Es bringt maximal 510 Watt aus 48 Zellen und erreicht 25,52 Prozent Wirkungsgrad auf Modulebene.

Dahinter steht Jinkos neue TAC-Technologie in ihrer ersten Marktversion. Sie verbindet den Ladungsträgertransport von TOPCon mit Niedertemperaturprozessen und einer Passivierung der positiven Elektrode aus der Heterojunction-Technik, alles auf einem Rückkontakt-Design. Auf Zellebene strebt der Hersteller 28 Prozent an und damit nach eigener Darstellung die Nähe zur theoretischen Grenze monokristalliner Siliziumzellen. Hinzu kommen ein Zero-Gap-Zelllayout und die Hidden-Ribbon-Technik. Gegenüber konventionellen Rückkontaktmodulen nennt Jinko rund 30 Watt Mehrleistung, der Temperaturkoeffizient der Leistung liegt bei minus 0,24 Prozent je Grad.

👉 Sunny-Take: Minus 0,24 Prozent je Grad ist die Zahl für die Angebotskalkulation, denn sie entscheidet im Sommer über mehr Ertrag als die zwei Zehntel Wirkungsgrad an der Spitze. Für Premium-Dachanlagen rückt das Rückkontaktmodul damit in die Standardauswahl.

📱 My-PV bringt Setup-App für Heizstab-Inbetriebnahme

Die neue App des österreichischen Anbieters erkennt My-PV-Geräte automatisch im Netzwerk, dazu kompatible Komponenten von über 90 Partnern wie Wechselrichter, Batteriespeicher und Ladestationen. Ob die Geräte per LAN oder WLAN angebunden sind, spielt keine Rolle.

Die Software arbeitet firmware-unabhängig und unterstützt auch ältere Geräte. Fachhandwerker können Einstellungen vornehmen und Betriebsdaten einsehen, die vollständige Analyse bleibt der Cloud vorbehalten.

👉 Sunny-Take: Firmware-unabhängig und rückwärtskompatibel ist die unterschätzte Ansage. Damit wird die App zum Werkzeug für Bestandsanlagen, bei denen niemand mehr weiß, wie sie ursprünglich konfiguriert wurden.

🌾 Wiesensonne stellt Agri-PV senkrecht aufs Feld

Beim Schallershof nahe Konradsreuth in Oberfranken ragen die Modulreihen der Wiesensonne GmbH über drei Meter hoch wie parallel gezogene Zäune über eine Fläche von 2,4 Hektar. Die Anlage dient gleichzeitig der Stromerzeugung und der landwirtschaftlichen Nutzung. Entwickelt haben das Projekt die Geschäftsführer Rico Caspar und Sebastian Unglaub, wissenschaftlich begleitet wird es von der Hochschule Hof.

👉 Sunny-Take: Senkrechte Module verlieren Spitzenertrag am Mittag und gewinnen Morgen- und Abendstunden. Das verschiebt die Erlöse in genau die Zeitfenster, in denen der Börsenpreis nicht im Keller liegt, und macht die Bauform für Direktvermarktung interessanter als die Jahresertragstabelle vermuten lässt.

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💡 Mein Wow Moment des Tages

🏔️ Eine Berghütte, die zu 98 Prozent von der Sonne lebt

Die Bleckwandhütte hoch über dem Wolfgangsee ist nach eineinhalb Jahren Bauzeit wiedereröffnet. Ihre Energieversorgung läuft zu 98 Prozent über eine Photovoltaikanlage, ein Notstromaggregat steht nur für den Notfall bereit.

Dazu kommen eine Pflanzenkläranlage für die biologische Abwasserreinigung und eine neue Wasserversorgung mit zwei Speicherbehältern à 42.000 Liter. Das gereinigte Wasser geht zurück in den natürlichen Kreislauf.

Die Umsetzung erklärt, warum so etwas selten ist. Weil die Hütte für schwere Fahrzeuge nicht erreichbar ist, mussten Baumaterial, Maschinen und Technik nahezu vollständig per Hubschrauber hinaufgeflogen werden, Wasserbehälter und Elemente der Kläranlage inklusive. Eingebaut wurde danach von Hand.

2,2 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet, davon 1,45 Millionen von Bund und EU. Den Rest trugen die Naturfreunde selbst, überwiegend in Arbeit: rund 160 Freiwillige leisteten mehr als 3.500 ehrenamtliche Stunden. Das Holz des alten Dachs wurde aufgearbeitet und in der Gaststube wieder verbaut.

Das Bemerkenswerte daran: Eine Inselanlage, die einen Gastronomiebetrieb mit Küche und Sanitäranlagen durch alpine Winter trägt, ist technisch anspruchsvoller als jedes Einfamilienhaus. Der limitierende Faktor war trotzdem nicht die Technik, sondern die Logistik und die Frage, wer die Arbeitsstunden stellt.

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