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Freitag,19.Juni 2026
🌅 04:49 Uhr | 🌇 21:29 Uhr
Wetter Berlin: Sonnig und heiß, ~31°C, Regenrisiko 20 % — starker Ertragstag, Wochenende bleibt sommerlich.

🌞 Top Story des Tages

🚀 1KOMMA5° plant Börsengang — 1 Milliarde Euro mobilisiert, Frontalangriff auf Enpal gestartet
1KOMMA5° CEO Philipp Schröder ist bereits auf Roadshow für den Börsengang — und macht gleichzeitig Tempo im Markt: Eine Milliarde Euro Finanzierungsvolumen wurde gemeinsam mit europäischen Investoren und Banken mobilisiert, um Haushalten Ratenkauf statt Mietmodelle anzubieten. Das neue Produkt zielt direkt auf Enpals Kernzielgruppe — bewusst als „Anti-Enpal-Produkt" positioniert. Laufzeiten bis 25 Jahre für PV, über 30 Jahre Garantie, direktes Eigentum vom ersten Tag. Ersparnisse von über 1.000 Euro/Jahr gegenüber klassischem Strombezug möglich.
👉 Sunny-Take: Das ist der bisher direkteste Angriff auf Enpals Geschäftsmodell — und er kommt im perfekten Timing: Enpal hat zuletzt Entlassungen und einen Nachfragerückgang kommuniziert, während 1KOMMA5° Kapital mobilisiert und an die Börse strebt. Wer jetzt noch auf Mietmodelle setzt, kämpft gegen einen Markt, der sich gerade fundamental dreht. Für Endkunden-Berater: Eigentumsmodell ist das neue Verkaufsargument — und 1KOMMA5° liefert die Finanzierung dafür.
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🏢Firmennews & Strategie
📈 Modulpreise steigen seit Jahresbeginn fast ein Drittel — Full-Black-Module besonders betroffen
Laut dem PVXchange-Trendreport klettern Solarmodulpreise seit Jahresbeginn jeden Monat weiter — kumuliert fast ein Drittel Anstieg. Full-Black-Module verzeichneten den größten Sprung. Treiber: Nachholeffekte, EEG-Unsicherheit, Iran-Krise und chinesischer Abbau von Überkapazitäten. C&I-Segment legt deutlich zu — 60 % der neu installierten Leistung in Q1 2026 waren gewerbliche Anlagen. EWS-Chef Dahm: „2026 wird insgesamt ein gutes Jahr für die Branche."
👉 Sunny-Take: Wer auf fallende Preise wartet, wartet falsch. Die Talsohle wurde Mitte Q1 durchschritten — und der Aufwärtstrend ist strukturell, nicht saisonal. Für Einkäufer gilt: Jetzt sichern, nicht spekulieren. Full-Black-Module sind Mangelware, das wird sich bis zur Intersolar nicht ändern.
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🔋 LONGi überschreitet 60-GW-Marke bei BC-Modulen — Ziel 2026: 80 GW Module
LONGi hat kumuliert 60 GW Back-Contact-Module ausgeliefert — 22,87 GW in 2025, 8,34 GW in Q1 2026. Ziel für das Gesamtjahr: 80 GW Module. BC-Technologie soll bis Ende 2026 mehr als 65 % der gesamten LONGi-Lieferungen ausmachen. LONGi nennt BC offiziell „globale Mainstream-Plattform für hocheffiziente Solaranwendungen."
👉 Sunny-Take: 60 GW ist keine Nische mehr — das ist Mainstream. BC-Technologie hat sich schneller durchgesetzt als die meisten erwartet haben. Wer noch nicht auf BC umgestellt hat, schwimmt bald gegen den Strom.
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⚡ Otovo kauft Green Panel für 11 Mio. USD — 250.000 Installationen, Expansion nach Israel und Ungarn
Der norwegische Solar-Serviceanbieter Otovo hat eine Absichtserklärung zur Übernahme von Green Panel unterzeichnet — dem führenden Behind-the-Meter-Energiedienstleister in Israel. Kaufpreis: 11 Mio. USD (Cash + Aktien). Green Panel betreibt eines der größten Solar-Command-and-Control-Center der Region. Gleichzeitig: Neues OEM-Serviceabkommen für 250.000+ Installationen in mehreren europäischen Märkten. Achte Akquisition in Otovos Geschichte.
👉 Sunny-Take: Otovo baut systematisch eine globale Solar-Serviceplattform — und kauft sich Marktzugang statt ihn organisch aufzubauen. 250.000 Installationen eines namhaften OEM als Servicekunde ist ein Hebel, der das Unternehmen in eine andere Liga katapultiert. Für den deutschen Markt: Otovos Expansionsstrategie läuft auf Europa-Dominanz hinaus.
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🔌 Octopus Energy startet SolarUp — Rettungspaket für Ü20-Anlagen und PV-Neukunden
Octopus Energy launcht SolarUp: ein Komplettpaket für ausgeförderte PV-Anlagen (nach 20 Jahren EEG-Ende) und Neukunden. Kombination aus fixem Arbeitspreis für Reststrom, transparenter Jahrespauschale für Einspeisung basierend auf installierter Leistung, Speicher-Nachrüstung und neuem Wechselrichter. KI optimiert Eigenverbrauch, Einspeisung und Strombezug automatisch. Ersparnisse über 1.000 Euro/Jahr möglich, Speicher-Amortisation in unter sechs Jahren.
👉 Sunny-Take: Zehntausende Ü20-Anlagen suchen gerade ein neues Geschäftsmodell — Octopus liefert es. Das clevere am SolarUp-Modell: Octopus übernimmt das Marktpreisrisiko, der Kunde bekommt eine feste Pauschale. Für Installateure: Ü20-Anlagen sind kein Altlast-Segment mehr, sondern ein Wachstumsmarkt.
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⚡ Tesla setzt auf Energiesparte als Wachstumstreiber — neue Batterieanlage in Brookshire, Texas
Tesla plant eine neue Produktionsanlage in Brookshire, Texas für große Batteriespeicher und Wechselrichter. Während das Autogeschäft unter chinesischer Konkurrenz leidet, liefert die Energiesparte eine saubere Wachstumsstory: steigender Strombedarf, Rechenzentren, Netzstabilisierung.
👉 Sunny-Take: Tesla verwandelt sich vom Autobauer zum Energieinfrastruktur-Unternehmen. Brookshire ist kein Randprojekt, das ist die Hauptbühne für Teslas nächste Phase. Für den Speichermarkt: Mehr Kapazität, mehr Wettbewerb, mehr Preisdruck. Gut für Projektierer.
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⚠️ 42 Kilometer Kabel gestohlen: Solarfelder bei Bautzen stehen still
Bei Solarfeldern im Landkreis Bautzen wurden 42 Kilometer Kabel gestohlen — die Anlagen stehen still. Metalldiebstahl an Solarparks nimmt mit dem Boom der Branche zu.
👉 Sunny-Take: 42 km Kabel sind kein Gelegenheitsdiebstahl — das ist organisiert. Für Betreiber und Projektierer: Physische Sicherheitskonzepte gehören ab sofort in jede Projektplanung. Monitoring, Zäunung, Alarmierung — kein Nice-to-have mehr.
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📈Markt & Trends
🇦🇹 Österreich: PV-Branche fordert 4 GW Batteriespeicher — „Nicht zu viel PV, wir müssen sie mit Batterien veredeln"
Eine Analyse von Fingreen im Auftrag von PV Austria zeigt: Österreich braucht 4 GW / 16 GWh Batteriespeicher. Derzeit installiert: 1,65 GW / 3,2 GWh. PV-Austria-Chef Paierl fordert Tempo. Bulgarien als Vorbild: Binnen 1–2 Jahren auf 15 GWh hochskaliert, günstigere Strompreise als Nachbarländer.
👉 Sunny-Take: Bulgarien hat in zwei Jahren geschafft, was Deutschland in fünf Jahren diskutiert. Der Satz der Woche: „Nicht zu viel PV — wir müssen sie mit Batterien veredeln." Das ist die richtige Antwort auf 50Hertz, auf negative Preise, auf den gesamten Systemdruck.
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⚡ Revolutionärer Vorschlag: Getrennte Strompreiszone für Norddeutschland, Hamburg und Dänemark
Ein neuer Vorschlag sieht eine gemeinsame Strompreiszone aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark-West vor. Ziel: Bessere Nutzung erneuerbarer Energien im windreichen Norden und Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Aktuell subventioniert Süddeutschland den Netzausbau für norddeutsche Windenergie — ohne von den niedrigen Preisen zu profitieren.
👉 Sunny-Take: Getrennte Strompreiszonen sind europäischer Standard — nur Deutschland hält an einer einheitlichen Zone fest. Wenn Strom im Norden nichts kostet und im Süden Gaskraftwerke den Preis setzen, stimmt das Marktdesign nicht. Für die Solarbranche im Süden: Aufmerksam verfolgen.
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🔥 Deal der Woche

⚡ BRC Power Optimizer M700-E — Mehr Ertrag. Auch im Schatten.
Teilverschattung kostet Ertrag. Jedes Mal. Der BRC Power Optimizer M700-E sorgt dafür, dass das aufhört.
Dank Ultra-Fast MPP-Tracking reagiert er 20-mal schneller als herkömmliche Systeme — auf Wolken, Schatten, unterschiedliche Ausrichtungen. Das Ergebnis: Mehr Kilowattstunden aus jedem einzelnen Modul. Tag für Tag.
Plug & Play, wechselrichterunabhängig, IP68, 25 Jahre Garantie. Funktioniert in Neu- und Bestandsanlagen.
👉 Für Installateure: Ein Optimierer, der sich in jede Anlage integriert — und dem Kunden sichtbar mehr bringt.
Preis auf Anfrage!

⚖️Gesetze & 📈Regulierung
🇦🇹 Österreich kürzt Solarförderung im Budget — Branche kritisiert Widerspruch zur Energiepolitik
Das österreichische Doppelbudget senkt den Fördersatz beim Heizkesseltausch von 30 auf 20 % — trifft damit auch den 2.500-Euro-Solarbonus. Austria-Solar-Chef Hackstock: „Wenn die Bundesregierung selbst sagt, dass die fossile Abhängigkeit das Grundproblem ist, darf der Heizkesseltausch nicht weniger attraktiv werden." Installateur-Verband SHL: Für 2027 nur 180 Mio. Euro für Kesseltausch geplant — obwohl 90 % der Mittel aus 2026 bereits abgerufen wurden.
👉 Sunny-Take: Die eine Hand setzt Solarpflicht, die andere kürzt Förderung. Österreich macht denselben Fehler wie Deutschland — Energiepolitik als Budgetmasse statt als Investitionssignal. Förderprogramme jetzt ausschöpfen, bevor weitere Kürzungen kommen.
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🛠️Produkte, Startups & Technik
🔋 SolarEdge auf der Intersolar: Einphasiger Nexis, KI-Energieassistent und notstromfähiger Gewerbespeicher
SolarEdge präsentiert in München (Stand B4.110) den einphasigen Nexis-Wechselrichter mit Speicher — europäische Premiere. KI-Energieassistent in der mySolarEdge App koordiniert Stromtarife, Solarprognosen, Batterie- und EV-Nutzung. Für Gewerbekunden: CSS-OD-Batteriesystem mit 197 kWh, jetzt auch notstromfähig.
👉 Sunny-Take: SolarEdge bringt auf einer Messe drei Produktneuheiten gleichzeitig. Das ist kein Messeauftritt — das ist eine Marktpositionierung. Pflichtbesuch auf der Intersolar: Stand B4.110.
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🤖 Volterica: Wuppertaler Start-up schließt überzeichnete Pre-Seed-Runde ab — KI für industrielle Energiesysteme
Das Wuppertaler Start-up Volterica hat seine Pre-Seed-Runde erfolgreich und mehrfach überzeichnet abgeschlossen. Die cloudbasierte Plattform simuliert und plant komplexe Energiesysteme in Industrieunternehmen — KI-gestützte Szenarien für PV, Batteriespeicher, Wärmepumpen und weitere Infrastrukturen. Ziel: fundierte Investitionsentscheidungen für industrielle Energieversorgung.
👉 Sunny-Take: Industrie-Energieplanung per KI — genau das, was der Mittelstand braucht, aber kaum jemand anbietet. Mehrfach überzeichnete Pre-Seed ist ein starkes Signal. Volterica spielt im selben Feld wie Furo, aber mit Fokus auf Planung statt Betrieb. Beide zusammen skizzieren, wie das Industrieenergiegeschäft in fünf Jahren aussieht.
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🇦🇹 Heizma/Teilma: Wiener Start-up macht Solarstrom auch nachts verfügbar — Energy Sharing mit Speicher
Das Wiener Start-up Heizma launcht mit Teilma eine Energiegemeinschaft, die auch Haushalte ohne eigene PV-Anlage einbindet. Via Speicher wird Solar-Überschuss auch nachts verteilt. Einspeiser erhalten 8,40 ct/kWh, Bezieher zahlen 10,90 ct/kWh. Regionale Variante innerhalb einzelner Netzgebiete mit reduzierten Netzentgelten. Heizma erreichte im April erstmals 2 Mio. Euro Monatsumsatz.
👉 Sunny-Take: Energy Sharing auch nachts — das löst das größte Problem von Energiegemeinschaften. Heizma hat aus dem Fördercrash gelernt und sich vom Wärmepumpen-Installer zum ganzheitlichen Energieanbieter transformiert. Das Modell ist übertragbar auf Deutschland, sobald die Energy-Sharing-Infrastruktur steht.
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✍️Umfrage der Woche


💡 Mein Wow Moment des Tages

🔬 Zwei Drittel aller Solarmodule liefern weniger Strom als versprochen.
Das ist das Ergebnis einer Langzeituntersuchung von TÜV Rheinland: 65,7 % von 519 geprüften Modulen aus 17 Herstellern lagen bei der tatsächlichen Leistung unter dem Herstellerversprechen. 2015 waren es noch weniger als 30 %.
Das bedeutet: Der Markt ist billiger geworden — und schlechter.
In den letzten zehn Jahren sind Modulpreise um mehr als 80 % gefallen. Gleichzeitig hat sich die Qualitätskontrolle verschlechtert. Mehr Hersteller, mehr Druck auf die Marge, weniger Spielraum für sorgfältige Fertigung.
Was das für Anlagenbetreiber bedeutet: Wer eine 10-kWp-Anlage kauft und Module verbaut, die durchschnittlich 3–5 % unter Nennleistung liegen, verliert über 20 Jahre Laufzeit mehrere tausend Euro.
Und die wenigsten merken es — weil kaum jemand seine Module vor dem Einbau prüft.
TÜV Rheinland hat die Lösung: Ein mobiles Solar Lab, das bis zu 150 Module pro Tag vor Ort prüft. Keine Demontage, keine Laborkosten, kein langer Vorlauf.
Die Frage ist nicht, ob man seine Module prüfen lassen sollte.
Die Frage ist, warum man es bisher nicht getan hat.

