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Freitag, 26.Juni 2026
🌅 04:53 Uhr | 🌇 21:28 Uhr
Wetter Berlin: Strahlend sonnig, ~35°C, kein Regen — Rekord-Ertragstag. Wochenende wird noch heißer: bis 41°C am Sonntag. Klimaanlagen laufen, Strompreise steigen, Speicher verdienen gerade ihr Geld.

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🌞 Top Story des Tages

🤖 KI analysiert erstmals alle 28 Millionen deutschen Eigenheim-Dächer — 45 Milliarden Euro ungenutztes Einsparpotenzial
GreenSketch hat zum Deutschland-Launch auf der Intersolar den „German Rooftop Valuation Report" vorgestellt: Jedes der 28 Millionen Eigenheim-Dächer in allen 401 deutschen Landkreisen wurde individuell per KI bewertet. Ergebnis: 45,43 Mrd. Euro jährliches Einsparpotenzial — bisher ungenutzt. Durchschnittliche Ersparnis: 1.620 Euro/Jahr, Amortisation: 8,44 Jahre, 20-Jahres-Rendite: 19.030 Euro, IRR: 11,5 % — ohne Förderung. Bayern führt (1.696 €/Jahr, 8 Jahre Amortisation), Berlin ist Schlusslicht (1.388 €/Jahr, 10 Jahre). Nur 4,1 Millionen von 28 Millionen Eigenheimen haben bereits Solar.
👉 Sunny-Take: 28 Millionen Dächer, 45 Milliarden Euro Einsparpotenzial — und nur 4,1 Millionen haben bereits Solar. Das ist kein Marktproblem. Das ist ein Informationsproblem. Was das konkret bedeutet:
11,5 % IRR ohne Förderung. Das ist das stärkste Argument gegen jeden, der auf den Wegfall der Einspeisevergütung verweist.
Kein Dach ist mehr abstrakt. Jeder Kunde kann in 60 Sekunden sein eigenes Einsparpotenzial berechnen — und landet als qualifizierter Lead beim Installateur.
Bayern führt, Berlin ist Schlusslicht — aber selbst im schwächsten Standort ist die Rendite positiv. Solar lohnt sich überall in Deutschland.
Für Installateure: Eine kostenlose Plattform, die Leads generiert und Angebote in Minuten erstellt. Intersolar Stand A3520.

🏢Firmennews & Strategie
🔋 Batteriespeicher: +290 % Wachstum bei Großspeichern — BSW warnt vor Netzanschluss-Bremse
Der Bundesverband Solarwirtschaft meldet Rekordwachstum: Im Q1 2026 wurden über 2 GWh neue Speicherkapazität installiert. Großspeicher wuchsen um rund 290 % gegenüber Vorjahr. Gleichzeitig warnt der Verband: Langwierige Netzanschlussverfahren und regulatorische Hürden könnten den weiteren Ausbau bis 2029 bremsen.
👉 Sunny-Take: 290 % Wachstum bei Großspeichern — das ist Marktdurchbruch. Und gleichzeitig bremst der Netzanschluss. Das ist das deutsche Paradox: Die Nachfrage explodiert, die Bürokratie schläft. Für Projektierer: Netzanschluss sichern ist wichtiger als Modulauswahl.
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🔋 Octopus Energy launcht Batteriespeicher für Mieter — Powerbank ab 2 kWh, ohne eigene PV
Octopus Energy stellt zwei neue Heimspeicher vor: Powerbank (~2 kWh) für Mieter und Powerbank XL (~10 kWh) für Eigenheimbesitzer ohne PV. Konzept: Günstigen Strom bei hoher erneuerbarer Erzeugung laden, in teuren Abendstunden entladen. Die XL-Version kostet 1.999 Euro einmalig und liefert bis zu 2.000 kWh Strom pro Jahr über zehn Jahre.
👉 Sunny-Take: Ein Batteriespeicher für Mieter ohne PV — das ist der bisher fehlende Baustein für die Energiewende im Mietwohnungsmarkt. 747 €/MWh am Abend des 24. Juni macht das Geschäftsmodell in Echtzeit erklärbar. Octopus liefert das Produkt genau zum richtigen Zeitpunkt.
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🔧 SMA stellt Energy Maximizer vor — neues Heim-EMS mit Wetterprognose und dynamischen Tarifen
SMA präsentierte auf der Intersolar den Energy Maximizer: ein Heim-Energiemanagementsystem, das Eigenverbrauch automatisch optimiert, Wetterprognosen einbezieht, dynamische Strompreise berücksichtigt und Batteriespeicher intelligent steuert. Ergänzt durch neue Hybridwechselrichter und modulare Speicherlösungen.
👉 Sunny-Take: SMA positioniert sich mit dem Energy Maximizer klar als System-Anbieter — nicht mehr nur Wechselrichter. Wer Wetterprognosen und dynamische Tarife in einem EMS integriert, hat das stärkste Argument für den Endkunden: Dein System denkt mit.
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🔋 Dyness auf der Intersolar: AquaVolt, SolarCube 2 und STACK 314 für Balkon bis Industrie
Dyness präsentiert drei neue Speicherlösungen: AquaVolt (Plug-and-Play für Balkonanlagen), SolarCube 2 (modulares Hybridsystem mit Multi-MPP-Tracking und KI-Steuerung) und STACK 314 (skalierbar für Gewerbe und Industrie). Fokus: Notstromversorgung, dynamische Tarife und höherer Eigenverbrauch.
👉 Sunny-Take: Dyness deckt mit drei Produkten die gesamte Kundenpyramide ab — vom Balkonkraftwerk-Besitzer bis zum Industriebetrieb. Das ist die richtige Strategie für einen Markt, der gerade in allen Segmenten gleichzeitig wächst.
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📈Markt & Trends
⚡ 747 €/MWh: Deutscher Strompreis erreicht Jahreshöchstwert — Hitzewelle trifft auf fehlende Speicher
Am 24. Juni 2026 erreichte der Strompreis an der deutschen Strombörse mit 747,10 €/MWh den höchsten Stand des Jahres. Starke Sonneneinstrahlung tagsüber, Solareinbruch abends, Klimaanlagen auf Hochtouren, kaum Wind, Netzengpässe. Kunden mit dynamischen Stromtarifen spürten den Preissprung direkt.
👉 Sunny-Take: 747 €/MWh ist der Vorgeschmack auf jeden heißen Sommertag ohne ausreichende Speicherinfrastruktur. Für Projektierer: Das ist das Argument, das kein Vertriebsgespräch mehr braucht. Einfach die Stromrechnung zeigen.
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🌍 Deutschland rückt auf Platz 4 des globalen Solarausbaus — 17,6 GW Zubau 2025, 118 GW kumuliert
Deutschland ist 2025 auf Platz 4 der weltweiten Solar-Rangliste vorgerückt. China unerreichbar mit 382 GW, dahinter Indien (45,7 GW) und USA (43,2 GW). In Europa führt Deutschland vor Spanien, Frankreich und Italien. Schattenseite: Private Hausbesitzer -24 %, Gewerbe -11 %. BSW-Chef Körnig: Iran-Krieg und EEG-Kürzungsangst sorgen 2026 für Sonderkonjunktur, Mai-Zubau +16 %.
👉 Sunny-Take: Platz 4 weltweit ist beeindruckend — aber die Zahlen dahinter sind ernüchternd. Ohne Freiflächen wäre der Zubau eingebrochen. Wenn Amortisation auf 20 Jahre steigt, rückt Platz 4 schnell in weite Ferne.
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📈 EEG-Reform treibt Vorzieheffekte — Zubau über Vorjahresniveau, BSW warnt vor Langzeitfolgen
Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung ab 2027 treibt Hausbesitzer zur schnellen Entscheidung. BSW Solar: Zubauzahlen 2026 über Vorjahresniveau, volle Auftragsbücher. Langzeitwarnung: Ohne Einspeisevergütung verlängert sich die Amortisation auf über 20 Jahre — Investitionsbereitschaft könnte 2027 stark einbrechen.
👉 Sunny-Take: Der Boom von heute ist der Kater von morgen — wenn die Politik die Einspeisevergütung wirklich kippt. Für Installateure: 2026 ist das Jahr, um Kapazitäten maximal auszulasten. 2027 könnte sehr anders aussehen.
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🌾 Agri-PV auf der Intersolar: 470 GW bis 2045 — aber EEG-Kürzungen gefährden Wirtschaftlichkeit
Fraunhofer ISE: Deutschland braucht bis 2045 rund 470 GW installierte PV-Leistung für Klimaneutralität. Agri-PV ist dabei unverzichtbar. Neue Großprojekte entstehen in Schlier, Bad Waldsee und Waldburg. EEG-Kürzungen gefährden die Wirtschaftlichkeit vieler Projekte.
👉 Sunny-Take: 470 GW bis 2045 ist das Fünffache der heutigen Leistung. Ohne Agri-PV mathematisch nicht erreichbar — und genau dieses Segment steht unter dem stärksten politischen Druck.
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🇨🇭 Schweizer PV-Markt verliert Dynamik — Warnung für Deutschland
Nach Jahren starken Wachstums geht die Zahl neuer PV-Installationen in der Schweiz seit 2025 zurück. Sinkende Einspeisevergütungen, politische Unsicherheit, steigende Komplexität. Das Geschäftsmodell verschiebt sich zu Komplettlösungen mit Speicher, Wärmepumpe und EMS.
👉 Sunny-Take: Die Schweiz zeigt, was passiert, wenn Fördersignale unscharf werden: Der Markt bricht ein. Deutschland steht mit der EEG-Debatte vor derselben Weggabelung — aber noch ist Zeit zu handeln.
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🌍 Marokko: 46 % Erneuerbare 2025 — Vorbild für Europas Wasserstoffversorgung
Marokko hat 2025 bereits 46 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt — Ziel bis 2030: über 50 %. Herzstück ist der Noor-Solarkomplex bei Ouarzazate. Marokko entwickelt sich zum geplanten Exporteur von grünem Wasserstoff nach Europa.
👉 Sunny-Take: Wer heute Solarparks in Nordafrika projektiert oder finanziert, baut die Infrastruktur für Europas Wasserstoffversorgung von morgen. Das ist kein Entwicklungshilfethema — das ist strategische Energiepolitik.
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🔥 Deal der Woche

💡 Deal der Woche
🔩 Blechziegel Frankfurter Pfanne — PV-Montage ohne Dachziegel zerstören.
Wer Dachhaken montiert, hat das Problem: Der Dachziegel muss weichen. Entweder aufwendig bearbeiten — oder einfach austauschen.
Der Blechziegel für die Frankfurter Pfanne ersetzt den Dachziegel dort, wo der Dachhaken sitzt. Einstecken, fertig. Keine Modifikation, keine Säge, keine Bruchgefahr.
✔ Perfekte Passform für Frankfurter Pfanne
✔ Verzinktes Stahlblech — rostfest, witterungsbeständig
✔ Spart Zeit auf dem Dach — einfach Ziegel tauschen
👉 Für Installateure: Weniger Aufwand, sauberere Montage, glücklichere Kunden.

⚖️Gesetze & 📈Regulierung
🏛️ Bundesrat kritisiert Kraftwerksgesetz — Nachteile für dezentrale Energiewende
Der Bundesrat sieht im geplanten StromVKG erhebliche Nachteile für dezentrale Anlagen: Ausschreibungen begünstigen große Energieversorger und Gaskraftwerke. Kleinere PV-Anlagen, Batteriespeicher und regionale Energieprojekte werden kaum berücksichtigt.
👉 Sunny-Take: Wenn die Länder gegen das Kraftwerksgesetz rebellieren, ist das kein Randthema. Dezentrale Speicher und PV werden systematisch benachteiligt zugunsten von Gaskraftwerken. Das ist keine Energiewende — das ist Strukturkonservativismus mit grünem Anstrich.
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🚁 Landgericht Hamburg: Drohnenflug über Nachbargrundstück für PV-Planung erlaubt
Das Landgericht Hamburg hat entschieden: Ein einmaliger Drohnenflug zur Planung einer PV-Anlage ist zulässig. Das wirtschaftliche Interesse und der Klimaschutzbeitrag überwiegen den geringfügigen Eingriff in die Privatsphäre.
👉 Sunny-Take: Endlich Rechtssicherheit für die Praxis. Drohnenbefliegungen sind längst Standard bei der Dachvermessung — jetzt ist es juristisch abgesichert. Einmalig, zweckgebunden, erlaubt.
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🛠️Produkte, Startups & Technik
♻️ 10 Milliarden Euro Silber schlummern auf deutschen Dächern — Recycling-Boom steht bevor
Fraunhofer CSP: In deutschen Altanlagen stecken rund 4.000 Tonnen Silber im Wert von etwa 10 Milliarden Euro. Dazu Aluminium, Silizium und weitere Wertstoffe. Experten fordern den Aufbau effizienter Sammel- und Recyclingsysteme.
👉 Sunny-Take: 10 Milliarden Euro auf deutschen Dächern — das ist kein Abfallproblem, das ist eine Rohstoffmine. Wer jetzt Recycling-Infrastruktur aufbaut, besetzt einen Milliardenmarkt, der gerade erst entsteht.
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🔌 Notstrom mit PV: Was bei Stromausfall wirklich funktioniert — und was nicht
Herkömmliche Wechselrichter schalten sich bei Netzausfall sofort ab. Für echte Notstromversorgung braucht es Hybridwechselrichter und Batteriespeicher. Unterschied: Notstrom versorgt einzelne Stromkreise, Ersatzstrom kann das gesamte Haus weiterversorgen.
👉 Sunny-Take: Bei 747 €/MWh und Hitzewellen ist Notstromfähigkeit kein Luxus mehr — das ist ein Verkaufsargument. Wer Speicher ohne Notstromfunktion verkauft, verkauft das halbe Produkt.
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👷 436.000 Jobs durch Energiewende — aber politische Unsicherheit gefährdet Wachstum
Rund 436.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt mit Windenergie, Photovoltaik und Wärmepumpen verbunden. Politische Unsicherheiten gefährden den Beschäftigungsaufbau.
👉 Sunny-Take: 436.000 Jobs — mehr als die deutsche Automobilindustrie in Bayern beschäftigt. Wer die Energiewende bremst, bremst nicht nur Klimaschutz. Er bremst einen der größten Arbeitgeber des Landes.
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✍️Umfrage der Woche


💡 Mein Wow Moment des Tages

🔬 Das Fraunhofer ISE hat zur Intersolar 2026 ausgerechnet, wie Klimaneutralität in Deutschland aussieht.
Die Zahl, die alles zusammenfasst: 1.607 Terawattstunden.
So viel Strom muss Deutschland 2045 erzeugen. Das ist dreieinhalb Mal so viel wie heute.
Davon kommen 60 % aus Wind, 30 % aus Solar. Zusammen also 90 % aus erneuerbaren Quellen. Der Rest: Wasserstoff, Speicher, Backup-Kraftwerke mit klimaneutralen Gasen.
Was das für Solar bedeutet: 470 Gigawatt installierte PV-Leistung bis 2045. Heute haben wir 118 GW. Das heißt: Wir müssen die installierte Leistung vervierfachen. In 19 Jahren.
Das klingt ambitioniert. Ist es auch. Aber das Fraunhofer ISE sagt: Es ist machbar. Technisch. Wirtschaftlich. Die Kosten: 54 Milliarden Euro pro Jahr Mehraufwand — kumuliert 1,3 Billionen Euro über 25 Jahre.
Klingt nach viel. Bis man es vergleicht.
Die Klimafolgekosten ohne Transformation: 300 bis 880 Euro pro Tonne CO₂. Die Vermeidungskosten mit Transformation: 210 Euro pro Tonne.
Die Rechnung ist eindeutig. Handeln ist günstiger als Nichtstun.
Der Befund der Studie in einem Satz: „Die Erreichung der Klimaziele ist weniger eine Frage technischer oder wirtschaftlicher Machbarkeit, sondern vielmehr eine Frage des politischen Gestaltungswillens."
Die Technik ist da. Das Geld ist da. Der Plan ist da.
Was fehlt, steht nicht im Fraunhofer-Bericht.

