Wurde dir die E-Mail weitergeleitet? Jetzt hier abonnieren

Dienstag, 30.Juni 2026

🌅 04:54 Uhr | 🌇 21:27 Uhr
Wetter Berlin: Teils sonnig, ~26°C, Regenrisiko 20 % — nach der Hitzewelle wieder moderate Erträge. Der Sommer bleibt, die Extremtemperaturen vorerst nicht.

🌞 Top Story des Tages

🚀 Solago veröffentlicht Geschäftszahlen im OMR-Podcast — 450 Mio. Euro Umsatz, 100 % in Gründerhand

Janik Nolden wollte eigentlich Lehrer werden. Dann hörte er von einem Bekannten, der 700.000 Euro pro Monat mit dem Handel von Solarteilen über Kleinanzeigen machte. Er erkannte die Chance und baute in fünf Jahren einen der bemerkenswertesten Solar-Händler Deutschlands auf.

Die Zahlen, die er diese Woche im OMR Podcast erstmals öffentlich nannte: 450 Mio. Euro Umsatz 2026. 18 Mio. Euro Gewinn. 4 % EBITDA-Marge. Nur rund 50 Mio. Euro Working Capital. Und das ohne einen einzigen Investor, dem er Anteile abgeben musste.

👉 Sunny-Take: Das ist kein gewöhnlicher Händler. Das ist ein Geschäftsmodell, das die meisten Wettbewerber noch nicht verstanden haben. Die entscheidenden Hebel:

Kommissionsware statt klassischem Einkauf. Bei rund 50 Mio. Euro Working Capital und 70 Mio. Euro Monatsumsatz liegt es nahe, dass Solago Ware nicht einkauft, sondern auf Kommission erhält. Das bedeutet: einlagern, verkaufen, und erst 30 bis 90 Tage nach dem Verkauf bezahlen. Das Ergebnis ist fast keine Vorfinanzierung, kein Warenrisiko und ein langer Cashflow-Vorteil gegenüber jedem klassischen Händler.

90 % direkt vom Hersteller. Keine Zwischenhändler, keine verschwindende Marge. Direktbeziehungen zu Herstellern sind der eigentliche Burggraben und erklären die 12 bis 18 % Bruttomarge in einem Markt, der oft mit 5 bis 8 % arbeitet.

Lieferung in 7 bis 14 Tagen. Kunden kommen zurück, wenn sie sich auf Lieferzeiten verlassen können. 25 % der Aufträge werden sogar direkt abgeholt. Solago ist näher am Handwerk als jeder klassische Distributor.

Bis zu 4.000 Anrufe pro Tag. Kein reines E-Commerce-Modell, sondern ein echter Vertriebsmotor. Der persönliche Kontakt zum Handwerk ist Absicht, nicht Zufall.

Durchschnittlicher Auftragswert 2.000 Euro gegenüber einem Marktdurchschnitt von rund 800 Euro. Größere Pakete, professionellere Kunden, weniger Kleinkram.

Umsatz

VC-Kapital

Gründeranteil

Enpal

ca. 1,1 Mrd. € (2025)

über 1,2 Mrd. €

verwässert

1KOMMA5°

ca. 460 Mio. € (2023)

über 1,0 Mrd. €

verwässert

Solago

ca. 450 Mio. € (2026)

0 €

100 %

Solago erreicht denselben Umsatz wie 1KOMMA5°, ohne Anteile für einen einzigen Euro Venture Capital abzugeben. Bei einem konservativen EBITDA-Multiple von 9x ergibt sich eine theoretische Firmenbewertung von rund 162 Mio. Euro. Bei dem aktuellen Wachstumstempo ist der reale Wert wahrscheinlich deutlich höher.

🎁 Gewinnspiel für Installateure

🏆 Dein Unternehmen im Sunny.de-Newsletter — kostenlos

Wir stellen einen Sunny.de-Leser und sein Unternehmen vor — direkt im Newsletter, der täglich von Tausenden Solar-Entscheidern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelesen wird.

👉 So nimmst du teil:
Schick uns einfach per E-Mail:

  • Deinen Namen & Unternehmensname

  • Link zu deiner Website

  • Teamfoto oder Logo

Wir losen unter allen Einsendungen einen Gewinner aus — und stellen dein Unternehmen in einer kommenden Ausgabe vor.

🏢Firmennews & Strategie

⚠️ Lienbacher GmbH insolvent — 87 Mitarbeiter, 14 Mio. Euro Schulden, Sanierungsverfahren eröffnet
Der österreichische Hersteller von Beschlägen, Kaminzubehör und Gartenartikeln hat am Landesgericht Ried ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Ursachen: Kostensteigerungen beim Neubau des Produktionsstandorts, Einbruch im Kaminzubehör-Segment nach Förderkürzungen für Biomasse-Heizungen, verschärfte Lieferantenbedingungen. Gläubigern wurde eine Sanierungsquote von 20 % angeboten.
👉 Sunny-Take: Lienbacher ist kein Solar-Unternehmen — aber ein Warnsignal. Der Kaminzubehör-Markt kollabierte, weil Biomasse-Förderungen gestrichen wurden. Dasselbe Risiko droht der Solarbranche, wenn EEG-Vergütungen wegfallen. Förderabhängige Märkte reagieren schnell und hart. Das kennen wir bereits aus dem österreichischen Wärmepumpenmarkt (-85 %).
Quelle

🤝 Enpal und Roof+ kooperieren — gemeinsame C&I-Großprojekte geplant
Enpal und der Projektierer Roof+ wollen künftig gemeinsam große Photovoltaik-Projekte im C&I-Segment umsetzen. Details zur Partnerschaft sind noch nicht vollständig bekannt, die Kooperation wurde heute offiziell angekündigt.
👉 Sunny-Take: Enpal positioniert sich nach den Turbulenzen im Privatkundengeschäft stärker im Gewerbesegment. Die Partnerschaft mit Roof+ ist ein Signal: Wer im C&I-Markt wächst, braucht Projektierungs-Know-how. Enpal kauft es sich über Kooperationen — schneller und günstiger als organisch aufzubauen.
Quelle

📈Markt & Trends

🌏 Philippinen werden weltgrößter Pro-Kopf-Solar-Importeur — Iran-Krieg als Treiber
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar 2026 importieren die Philippinen mehr Solarmodule pro Kopf als jedes andere Land der Welt: 407 Mio. USD Modulimporte in drei Monaten — +145 % gegenüber Vorjahr. Hintergrund: Keine staatlichen Stromsubventionen, höchste Haushaltsstrompreise Südostasiens. Ein Durchschnittshaushalt gibt 12 % seines Monatseinkommens für Strom aus.
👉 Sunny-Take: Was in Manila passiert, landet in den Auftragsbüchern chinesischer Modulhersteller — und beeinflusst Lieferketten und Preise in Europa. Der Iran-Boom ist global. Für Einkäufer: Philippinen und Deutschland konkurrieren gerade um dieselben Module.
Quelle

🌊 Florida verwandelt Autobahn-Stauseen in Floating-Solar-Parks — Potenzial über 1 GW
Florida hat ein staatliches Programm gestartet: Floating-PV auf Regenwasserrückhaltebecken entlang von Highways. Erste Anlage in Orlando bereits in Betrieb. D3Energy hält exklusives Master-Lease für alle staatlichen Gewässer im Bundesstaat. Potenzial: über 1 GW — entspricht 5.000 Acres konventioneller Freiflächen-PV, ohne Flächenverbrauch.
👉 Sunny-Take: Das Konzept ist direkt auf Deutschland übertragbar: Autobahn-Ausgleichsbecken, Regenrückhaltebecken an Gewerbegebieten, Tagebauseen. Wer Floating-PV plant, sollte das Florida-Modell kennen — staatliche Masterpachtverträge als Blaupause für deutsche Kommunen.
Quelle

☀️ Klimawandel senkt PV-Ertrag im Hochsommer — Fraunhofer ISE: -0,4 % pro Grad Celsius
Solarmodule verlieren bei Temperaturen über 25°C etwa 0,4–0,5 % Leistung pro Grad Celsius Anstieg. Bei 40°C-Sommertagen bedeutet das bis zu 6 % weniger Ertrag trotz maximaler Sonneneinstrahlung. Langfristig könnten +4°C globale Erwärmung den Jahresertrag um ~1,8 % senken. Dazu kommt Temperatur-Derating bei Wechselrichtern. Beste Ertragsmonate: April, Mai, September, Oktober.
👉 Sunny-Take: Ein kontraintuitiver Fakt, der in jede Kundenpräsentation gehört: Mehr Hitze bedeutet nicht mehr Ertrag. Für Projektierer: Temperaturkoeffizient bei Modulauswahl ernst nehmen. BC-Module schneiden hier strukturell besser ab — kein Marketing-Wert, sondern bares Geld im Hochsommer.
Quelle

🔋 Intersolar 2026 Fazit: Speicher dominiert, Modulhersteller unter Druck, Europa schwächelt
PV Tech zieht Bilanz zur Intersolar 2026: Energiespeicher ist das neue Solar — alle großen chinesischen Modulhersteller präsentierten Storage-Lösungen. Gleichzeitig: Alle großen Produzenten schreiben Verluste, Q1 2026 erneut rot. Massive Überkapazitäten, niedrige Auslastungsraten, Qualitätsprobleme durch Kostendruck — dünnes Glas, fehlerhafte Zellausrichtung. Europa: 2025 erstmals seit Jahren Wachstumsrückgang, SolarPower Europe erwartet keine Rückkehr auf 2024-Niveau vor Ende des Jahrzehnts.
👉 Sunny-Take: Die Intersolar hat gezeigt: Solar ist technisch stark und wirtschaftlich unter Druck gleichzeitig. Für DACH-Einkäufer ist das Qualitätsproblem real — TÜV Rheinland hatte es bereits gemessen (65 % der Module unter Nennleistung). Wer jetzt kauft, sollte Qualitätsprüfung nicht überspringen.
Quelle

🔥 Deal der Woche

🛒 3 % auf deinen gesamten Einkauf bei Venturama — exklusiv für Sunny.de-Leser

Venturama ist Großhändler und Hersteller für Photovoltaik — Montagesysteme, Dachhaken, Optimierer, Schienen und mehr. Alles, was auf die Baustelle gehört.

👉 Code „sunny.de" beim Checkout eingeben und 3 % auf den gesamten Einkauf sparen.

Bis zum 14.07.2026 einlösen.

⚖️Gesetze & 📈Regulierung

📡 Neue Netzentgelte ab 2029: PV-Besitzer zahlen höheren Grundpreis — unter 100 Euro/Jahr
Die Bundesnetzagentur plant eine Reform der Netzentgelte: Ab 2029 zahlen PV-Anlagenbesitzer einen höheren Grundpreis — regional unterschiedlich, voraussichtlich unter 100 Euro/Jahr. Balkonkraftwerke sind ausgenommen. Gleichzeitig wird der ursprüngliche Plan für Einspeiseentgelte für Privathaushalte verworfen. Für große Solar- und Windparks sowie Großspeicher kommen neue Entgelte — bis zu 2 Mrd. Euro/Jahr zusätzliche Netzkosten.
👉 Sunny-Take: 100 Euro/Jahr klingt moderat — aber in Kombination mit wegfallender Einspeisevergütung, 50%-Kappung und steigender Systemkomplexität summiert sich das zu einem strukturellen Investitionshemmnis. Für Installateure: Das Argument „Solar rechnet sich immer noch" wird schwieriger. Eigenverbrauch und Speicher werden zur einzigen verlässlichen Antwort.
Quelle

🇨🇳 China veröffentlicht neuen Energiewende-Fünfjahresplan — Solar zur Hauptenergiequelle bis 2030
China hat Ende Juni seinen neuen Fünfjahresplan für die Energiewende veröffentlicht: Erneuerbare sollen bis 2030 mehr als 50 % der installierten Leistung ausmachen, Wind und Solar allein über 30 %. Kohle wird zur Reserve degradiert — 80 % der Kohleproduktion soll bis 2030 nur noch als Backup dienen. Ziel: energetische Unabhängigkeit von Importen, globale Technologieführerschaft in Solar, Batterie, Wasserstoff, Atomkraft und Windkraft. Caveat: China hat kürzlich 700 Mio. Tonnen CO₂ still aus seiner Emissionsbilanz entfernt.
👉 Sunny-Take: China plant die Energiewende als geopolitisches Dominanzprojekt — nicht als Klimaschutzmaßnahme. Das erklärt, warum Verluste bei Modulherstellern akzeptiert werden: Marktanteile sind das Ziel, nicht Quartalsgewinne. Für Europa ist das eine strukturelle Herausforderung — und ein Lieferketten-Realitätscheck.
Quelle

🇺🇸 Waaree: US-Zollbehörde bestätigt Umgehung von Antidumping-Zöllen — 5,4 Mio. kg falsch deklariert
Die US Customs and Border Protection hat final bestätigt: Waaree Energies hat chinesische Solarmodule als indisch produziert deklariert und damit Antidumping-Zölle umgangen. 5,4 Mio. kg CSPV-Module in 2024 falsch deklariert. Zusätzlich: US-Hersteller-Koalition aus Canadian Solar, SEG Solar und Heliene petitioniert gegen südkoreanische Zollumgehung via Hanwha Qcells.
👉 Sunny-Take: US-Handelspolitik wird immer aggressiver — mit indirekten Folgen für europäische Einkäufer. Wer Module von Herstellern mit US-Exposure kauft, sollte Lieferketten-Compliance im Blick haben. Falschdeklarationen können Rückwirkungen auf Bankfinanzierungen haben.
Quelle

🔋 Batteriespeicher Tolling Agreements: Fixpreise senken Risiko für Projektierer
Tolling Agreements sichern Batteriespeichern feste Erlöse über mehrere Jahre — der Vermarkter übernimmt das Preisrisiko, der Betreiber bekommt planbare Einnahmen. Das Modell soll den Speicherausbau beschleunigen, indem es Bankfinanzierung erleichtert.
👉 Sunny-Take: Planbare Erlöse statt Arbitrage-Spekulation — das ist der Schlüssel zur Bankfinanzierung von Großspeichern. Wer Investoren für Speicherprojekte sucht, sollte Tolling Agreements kennen. Das Modell macht aus einem volatilen Asset ein finanzierbares Infrastrukturprojekt.
Quelle

🛠️Produkte, Startups & Technik

🔋 Revolta: Deutsches Startup zeigt ersten Natrium-Ionen Hochvolt-Heimspeicher auf der Intersolar
Das Frankfurter Startup Revolta präsentiert auf der Intersolar den ersten natriumbasierten Hochvolt-Heimspeicher für PV-Anlagen. Kern: eine Spannungsmultiplikator-Technologie, die mit nur drei großformatigen Zellen eine 2,2-kWh-Einheit realisiert — konventionelle Speicher benötigen Dutzende bis Hunderte Zellen. Modular erweiterbar von 2,2 bis 22 kWh, Nennspannung 450 V. Natrium-Vorteil: höhere thermische Stabilität, kein Lithium, Rohstoff aus Meersalz gewinnbar.
👉 Sunny-Take: Natrium-Ionen für den Heimspeicher ist der nächste technologische Schritt — sicherer, günstiger in der Rohstoffbeschaffung, weniger Brandrisiko. Revolta löst das Komplexitätsproblem elegant: Drei Zellen statt Hunderte bedeuten weniger Fehlerpotenzial, kompaktere Bauweise, einfachere Wartung. Einer zum Beobachten.
Quelle

🔌 MARSTEK Venus E-Serie: Vier neue Plug-in-Batterien von Mini bis MAX auf der Intersolar
MARSTEK launcht auf der Intersolar vier neue Plug-in-Batterien: Venus E Mini (2 kWh, 22 kg, weltweit dünnste Plug-in-Batterie), Venus E 4.0 (5 kWh, erweiterbar auf 15 kWh, VPP-fähig), Venus E MAX (10 kWh, erweiterbar auf 30 kWh, erste 10-kWh-All-in-One-Plug-in-Batterie weltweit) und Venus E Pro (2,08–12,48 kWh, Hochspannungs-MPPT + AC-Kopplung, unter 10 ms Umschaltzeit).
👉 Sunny-Take: MARSTEK deckt mit vier Produkten jeden Anwendungsfall ab — vom Einsteiger bis zum Vollversorger. Die Venus E Mini ist besonders interessant: 22 kg, wandmontiert, KI-Energievorhersage — das ist der Speicher für Kunden, die wenig Platz, wenig Budget und hohen Anspruch haben.
Quelle

🔧 KOSTAL auf der Intersolar: Remote Access, Auto BackUp Switch und Multi Device Control
KOSTAL präsentiert auf der Intersolar mehrere Erweiterungen: Multi Device Control für intelligente Steuerung mehrerer Wechselrichter in einer Anlage, Remote Access für Installateure mit Fernzugriff nach Freigabe durch den Betreiber, Auto BackUp Switch für automatische Notstromumschaltung. Dazu: weiterentwickelte KOSTAL Solar 4me App. Ausblick: bidirektionales Laden in Vorbereitung. Fokus: Made in Germany, 114 Jahre Unternehmensgeschichte.
👉 Sunny-Take: KOSTAL setzt auf Servicefreundlichkeit als Differenzierungsmerkmal — Remote Access für Installateure ist genau das, was im After-Sales-Geschäft Zeit und Geld spart. Für Installateure mit größerem Bestand: Ferndiagnose statt Anfahrt ist das stärkste Argument für ein System-Ökosystem.
Quelle

🏗️ Sunoyster PVbondi: 450W Leichtmodul für Flachdächer — Klebekraft 15 Tonnen, kein Ballast
Sunoyster präsentiert auf der Intersolar das Leichtmodul PVbondi: 450W, 22,2 % Wirkungsgrad, 24 kg, Glas-Glas, Bifazialität 80 %. Besonderheit: Verklebt direkt auf dem Flachdach — Klebekraft bis 15 Tonnen pro Modul, keine Ballastierung nötig. Gewichtsbelastung sinkt von ~50 auf ~5 kg/m². Bis zu 350 Module pro Tag verbaubar. Angestrebte Zertifizierung nach Brandschutzklasse A (UL 790) — bisher einziges Klebemodul weltweit mit diesem Anspruch. Lieferung geplant Q4 2026.
👉 Sunny-Take: Flachdächer mit zu geringer Tragfähigkeit sind eines der größten ungenutzten Solar-Potenziale in Deutschland. PVbondi löst das Problem ohne Statik-Diskussion: Kein Ballast, kein Umbau, 5 kg/m². Für Installateure mit Gewerbekunden: Das ist der Schlüssel zu Dächern, die bisher nicht bebaubar waren.
Quelle

✍️Umfrage der Woche

😀 Gefällt dir unser Newsletter?

Teile den Newsletter mit deinem Team und gewinne ein Frühstück!

😞 Dir gefällt unser Newsletter nicht?

Melde Dich mit einem Klick ab und du hörst nie wieder von uns!

💡 Mein Wow Moment des Tages

✈️ 140.000 Quadratmeter. Direkt neben der Start- und Landebahn.

Am Düsseldorfer Flughafen wurde heute Deutschlands größte Airport-Solaranlage in Betrieb genommen. 31.000 Module. 16 Megawatt. Fast 20 Fußballfelder Solarfläche — mitten in einem der verkehrsreichsten Flughäfen des Landes.

Das Bemerkenswerte ist nicht die Größe. Es ist der Zeitpunkt der Bauphase.

Die gesamte Anlage wurde über die Wintermonate gebaut. Bei laufendem Flugbetrieb. 21 Millionen Passagiere pro Jahr, Maschinen im Minutentakt — und gleichzeitig montierten Techniker 31.000 Module auf einer Fläche, die größer ist als manches Gewerbegebiet.

Kein Betriebsstopp. Kein Flugausfall. Einfach gebaut, während der Flughafen weiterlief.

Das Ergebnis: 4.200 Haushalte könnten theoretisch mit dem erzeugten Strom versorgt werden. 3.650 Tonnen CO₂ werden jährlich eingespart.

Und der Flughafen ist noch nicht fertig. Weitere PV-Anlagen sind geplant, der restliche Grünstrom kommt bereits von den Stadtwerken Düsseldorf.

Wer sagt, dass große Dächer zu kompliziert, zu teuer oder zu riskant sind — der sollte sich heute Düsseldorf anschauen.

Wenn ein internationaler Flughafen bei laufendem Betrieb 20 Fußballfelder Solar installiert, gibt es keine Entschuldigung mehr für das leere Hallendach nebenan.

Dein Feedback?

Wie hat Dir der Newsletter heute gefallen?

Unser Team freut sich immer über das Feedback unserer Leserinnen und Leser

Login or Subscribe to participate

Keep Reading